Die Ölpreise zeigen sich am heutigen Mittwochmorgen leicht erholt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kletterte auf 79,66 US-Dollar und stieg somit um 0,11 Dollar im Vergleich zum Vortag. Parallel dazu verzeichnete die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) einen leichten Anstieg um 0,08 Prozent auf 75,61 Dollar. Obwohl der jüngste Preisanstieg die Ölpreise auf dem Niveau des vergangenen Freitagabends verharren lässt, bleibt die Marktlage angespannt. Insbesondere der Lieferstopp aus Libyen sowie die Ängste vor einer Eskalation im Nahen Osten hatten Brent und WTI zu Wochenbeginn nahe ihre Höchststände von jeweils 81,59 Dollar und 77,60 Dollar geführt. Am Dienstag gab es jedoch wieder leichte Preisrückgänge. Hintergrund dieser Entwicklungen ist der schwelende Konflikt zwischen der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah und der israelischen Armee, der am vergangenen Wochenende in besonders intensiven Angriffen gipfelte. Nun rückt zunehmend die Hoffnung auf eine Waffenruhe im Gaza-Krieg in den Fokus, was die Befürchtungen einer weiteren Eskalation im Nahen Osten etwas dämpft.
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Ölpreise: Stabile Tendenz nach Libyen-Liefersperre und Nahost-Spannungen