Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel nach den deutlichen Gewinnen des Vortages weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober notierte zuletzt bei 80,21 US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 27 Cent gegenüber dem Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 37 Cent auf 76,28 Dollar.
Sowohl Brent als auch WTI hatten sich am Vortag erheblich verteuert, da erneute Probleme im wichtigen Öl-Förderland Libyen den Markt belasteten. Diese Entwicklung sorgt dafür, dass die Preise auf Wochensicht leicht im Plus liegen, während sie auf Monatssicht stagnieren.
Nachfragesorgen und die Furcht der Anleger vor einer Zuspitzung der geopolitischen Lage im ölreichen Nahen Osten sowie der Entwicklungen in Libyen halten sich derzeit die Waage. Diese Faktoren verhindern größere Preisausschläge und sorgen für eine gespannte Marktstimmung.