Der Dax verharrt nach seinen jüngsten Höhenflügen in einer Seitwärtsbewegung. Rund zweieinhalb Stunden vor Handelsbeginn wurde der deutsche Leitindex vom Broker IG um fünf Punkte tiefer auf 18.925 Punkte taxiert. Damit bleibt er jedoch in greifbarer Nähe zu seinem Rekordhoch vom Freitag bei 18.970 Punkten. Die Anleger richten weiterhin ihre Blicke auf die magische Marke von 19.000 Punkten.
Der Handelsstart in den September verlief aufgrund eines US-Feiertags äußerst ruhig. Im Fokus der Marktteilnehmer steht jedoch der anstehende "wichtigste Arbeitsmarktbericht des Jahres" aus den USA, wie Stephen Innes von SPI Asset Management erläutert. Die Veröffentlichung der US-Jobdaten am Freitag wird mit Spannung erwartet. Investoren hoffen auf eine Bestätigung ihrer Erwartungen, dass die US-Notenbank noch vor Jahresende deutliche Zinssenkungen vornehmen wird.
Stephen Innes betont zudem, dass jede noch so kleine Enttäuschung bei den kommenden Arbeitsmarktdaten erhebliche Auswirkungen auf den Aktienmarkt haben könnte. Kürzungen oder Abweichungen könnten die Hoffnungen der Anleger empfindlich treffen und zu erheblichen Kursbewegungen führen. Die Nervosität im Markt bleibt somit trotz der momentan ruhigen Lage spürbar.