05. Juli, 2026

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Indiens Kartellbehörde genehmigt spektakuläre Milliardenfusion im Mediensektor

Indiens Kartellbehörde genehmigt spektakuläre Milliardenfusion im Mediensektor

Die indische Wettbewerbsbehörde hat der geplanten Fusion der lokalen Medienoperationen von Walt Disney und Mukesh Ambanis Reliance Industries zugestimmt und ebnet damit den Weg für die Entstehung eines 8,5 Milliarden Dollar schweren Giganten im rasant wachsenden Unterhaltungsmarkt des Landes.

In einem Beitrag auf der Plattform X, früher bekannt als Twitter, bestätigte die Wettbewerbsbehörde am Mittwoch, dass sie der Transaktion zur Zusammenlegung der Medienvermögen von Reliance, Viacom18 Media, Digital18 Media und anderen Disney-assoziierten Unternehmen "unter Einhaltung freiwilliger Änderungen" zugestimmt hat. Details zu diesen "freiwilligen Änderungen" wurden jedoch nicht weiter ausgeführt.

Sprecher von Disney Indien und Reliance äußerten sich zunächst nicht zu der Ankündigung. Diese kam nach Börsenschluss in Indien.

Bereits im Februar hatte das von Asiens reichstem Mann geleitete Konglomerat ein bindendes Abkommen mit Disney unterzeichnet, um die Medienoperationen in Indien zu fusionieren. Dieser Schritt festigt nicht nur ihre dominierende Stellung im Sektor, sondern sichert ihnen auch einen Großteil der begehrten Übertragungsrechte für Cricket, eine Sportart, die in Indien quasi als Religion gilt.

Das Öl- und Telekommunikationskonglomerat Ambanis wird über 60% der neuen Einheit kontrollieren - 16% direkt und 47% über das mehrheitlich im Besitz von Reliance befindliche Viacom18 Media -, während Disney 37% der Anteile hält. Viacom18 Media und Digital18 gehören Reliance, während Star India und Star Television zu Disney gehören.