Die geplante Fusion zwischen U.S. Steel und Nippon Steel steht auf der Kippe und könnte weitreichende Folgen für tausende Gewerkschaftsmitglieder in den USA haben. U.S. Steel warnte am Mittwoch eindringlich davor, dass das Scheitern des Zusammenschlusses dazu führen könnte, dass das Unternehmen sich weitgehend von seinen Hochofenanlagen verabschiedet und möglicherweise sogar seinen Hauptsitz verlegt. Die Ankündigung erfolgt inmitten starker parteiübergreifender Opposition gegen den Deal. Vizepräsidentin Kamala Harris äußerte sich bereits am Montag dazu und betonte, dass sie möchte, dass U.S. Steel 'amerikanisch im Besitz und Betrieb' bleibt. Auf der anderen politischen Seite hat Donald Trump, der bei den kommenden Wahlen antritt, versprochen, die Fusion im Falle einer Wahl zu blockieren. In dieser angespannten Lage wird die Zukunft von U.S. Steel und seinen zahlreichen Beschäftigten an den Hochofenanlagen zum Zünglein an der Waage für die Stahlindustrie in den USA.
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Fusion von U.S. Steel und Nippon Steel wackelt: Gewerkschaftsarbeitsplätze in Gefahr