28. Juli, 2026

Politik

EU bekundet Beileid nach tragischem Verlust des iranischen Präsidenten Raisi und weiterer Delegationsmitglieder

EU bekundet Beileid nach tragischem Verlust des iranischen Präsidenten Raisi und weiterer Delegationsmitglieder

In einem Zeichen der Anteilnahme bekundeten hochrangige Vertreter der Europäischen Union ihr Beileid angesichts des tödlichen Hubschrauberabsturzes, der das Leben des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi, des Außenministers Hussein Amirabdollahian sowie weiterer Mitglieder ihrer Delegation und der Hubschrauberbesatzung forderte. Charles Michel, der Präsident des Europäischen Rates, äußerte sich via Social Media: 'Die EU drückt ihr aufrichtiges Beileid zum Tod von Präsident Raisi aus. Unsere Gedanken sind bei den Familien der Verstorbenen.' Auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell meldete sich zu Wort und sprach den Angehörigen aller Opfer sowie den betroffenen iranischen Bürgern sein Mitgefühl aus.

Präsident Raisi, der weniger als drei Jahre die Leitung des Irans innehatte, hinterlässt ein geteiltes Erbe. Während seiner Zeit als Staatsanwalt im Jahr 1988 soll er für die Verhaftungen und Hinrichtungen von politischen Gegnern verantwortlich gewesen sein, was ihm den unrühmlichen Spitznamen 'Schlächter von Teheran' einbrachte. In der aktuellen politischen Landschaft hatten sich zuletzt die Beziehungen zwischen der EU und dem Iran angespannt. Die EU hatte erst kürzlich ihre Sanktionen gegen den Iran verschärft als Reaktion auf den iranischen Angriff mit Drohnen und Raketen auf Israel. Dieser wird als Vergeltung für eine vermutete israelische Attacke auf die iranische Botschaft in Damaskus betrachtet. Zusätzlich spielen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen in dem Land eine Rolle für die strengeren Sanktionen durch die Europäische Union.