Der frühere Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Martin Winterkorn, hat die Anschuldigungen zurückgewiesen, er habe Kunden getäuscht und die Märkte nicht rechtzeitig über den Dieselemissionsbetrug informiert. Winterkorn betonte, dass er nie umfassend über das Ausmaß des Skandals unterrichtet worden sei.
Vor deutschen Richtern erklärte Winterkorn am Mittwoch, dass er sich keiner Betrugsschuld bewusst sei. Er bestritt die Vorwürfe, bereits im Mai 2014 von der Manipulation der Diesel-Emissionen bei VW-Fahrzeugen gewusst zu haben, die diese umweltfreundlicher erscheinen ließen, als sie tatsächlich waren.