China plant, ab dem 1. Juli den Export von Bauteilen, Software und Technologie im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie bei Gasturbinen stark zu regulieren. Diese Maßnahmen dienen laut dem Handelsministerium in Peking dem Schutz der nationalen Sicherheit. Die chinesische Regierung verweist dabei auf globale Erfahrungen und eigene Bedürfnisse. Betroffen sind nicht spezifische Länder oder Regionen, wie der Sprecher des Ministeriums betont.
Künftig bedarf der Export von Zubehörteilen, Software oder Technologie in den genannten Sektoren einer behördlichen Genehmigung. Das genaue Ausmaß der Restriktionen ist bisher jedoch unklar. China investiert bereits seit längerer Zeit in die Luft- und Raumfahrt und strebt die internationale Zertifizierung seines Passagierflugzeugs Comac C919 an. Dennoch ist das Land in diesem Bereich noch immer teilweise auf ausländische Zulieferer angewiesen.
Bereits in der Vergangenheit hatte China Exportbeschränkungen für bestimmte Rohstoffe wie Graphit, das für den Bau von Batterien wichtig ist, eingeführt. Auf der anderen Seite hatten die USA Zölle auf chinesische Produkte wie Elektroautos und Halbleiter verhängt. Zudem sanktionierte China US-Rüstungshersteller, die Waffen an Taiwan lieferten, da Peking die Insel als Teil seines Staatsgebietes betrachtet, obwohl Taiwan seit Jahrzehnten von einer demokratisch gewählten Regierung geführt wird.