06. Juli, 2026

Politik

USA und China setzen Gespräche zur Entspannung fort

USA und China setzen Gespräche zur Entspannung fort

Jake Sullivan, der nationale Sicherheitsberater der USA, ist am Dienstag zu Gesprächen in Peking eingetroffen, die darauf abzielen, zu demonstrieren, dass die Vereinigten Staaten und China trotz ihrer Differenzen zusammenarbeiten können. Inmitten der unsicheren Zukunft der amerikanischen Außenpolitik bemüht sich die Biden-Administration darum, ihre Strategie gegenüber China zu festigen.

Zentraler Bestandteil der Gespräche ist Sullivans fünftes Treffen innerhalb von weniger als 18 Monaten mit Wang Yi, Chinas oberstem Außenpolitiker. Auf der Tagesordnung stehen Themen wie die Begrenzung der Verbreitung von Fentanyl sowie die Ausweitung hochrangiger Militärkontakte. Zudem wird Sullivan die US-Position zu Taiwan und die Bedenken hinsichtlich Chinas Unterstützung für Russland deutlich machen.

China hat signalisiert, dass es während der Gespräche eigene Einwände vorbringen wird - darunter die amerikanische Unterstützung für Taiwan und die US-Kontrollen bei Technologieexporten nach China. In der Hoffnung auf verbesserte Beziehungen zur nächsten US-Administration fordert Peking, dass die USA den Druck auf China abmildern.

Analysten sehen Chinas Priorität darin, die Stabilität der chinesisch-amerikanischen Beziehungen in den verbleibenden Monaten von Bidens Präsidentschaft aufrechtzuerhalten. 'Chinas vorrangiges Ziel ist es, die Stabilität der Beziehungen zwischen China und den USA in den letzten Monaten der Biden-Präsidentschaft zu bewahren,' erklärte Zhao Minghao, ein Experte für US-China-Beziehungen an der Fudan-Universität in Shanghai.