Die Wahlbehörde Tunesiens hat lediglich zwei Oppositionskandidaten zugelassen, um in der kommenden Wahl gegen den amtierenden Präsidenten Kais Saied anzutreten, wobei noch am selben Tag einer der beiden Kandidaten festgenommen wurde. Drei weitere potenzielle Kandidaten, die per Gerichtsbeschluss wahlberechtigt sind, wurden von der Wahl ausgeschlossen, wie die staatliche Nachrichtenagentur TAP berichtete. Unter jenen, deren Kandidatur bestätigt wurde, befindet sich Ayachi Zammel, der noch am Montag wegen Vorwürfen der Fälschung von Unterstützungserklärungen in seinem Haus festgenommen wurde. Die Entscheidungen der Wahlbehörde werfen Fragen zur Fairness und Transparenz des Wahlprozesses auf, insbesondere angesichts der geringen Zahl zugelassener Oppositioneller. Beobachter befürchten, dass die Wahl damit bereits im Vorfeld stark zugunsten des amtierenden Präsidenten verzerrt sein könnte.
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Tunesien: Kontroversen um bevorstehende Präsidentschaftswahl