08. Juli, 2026

Politik

Trump fordert Anhänger zur Konfrontation mit Meta und Google auf

Trump fordert Anhänger zur Konfrontation mit Meta und Google auf

Eskalation im US-Wahlkampf: Der ehemalige Präsident Donald Trump hat seine Anhänger aufgefordert, Maßnahmen gegen Meta und Google zu ergreifen. Hintergrund sind angebliche Zensurvorwürfe bezüglich eines Attentatsversuchs auf Trump während einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania.

Über seine eigene Social-Media-Plattform Truth Social äußerte Trump Unmut darüber, dass Bilder und Informationen über den Vorfall schwer auffindbar gewesen seien. Dies, so Trump, sei ein weiterer Versuch, die Wahl zu manipulieren: „LETZTEN MALE ABER ETWAS ANDERES! GEHEN SIE NACH META UND GOOGLE. LASSEN SIE SIE WISSEN, DASS WIR SIE DURCHSCHAUEN!"

Die Debatte entbrannte, als Nutzer bemerkten, dass ein Foto von Trump, auf dem er triumphierend die Faust hebt, auf Facebook fälschlicherweise als „gefälscht“ markiert wurde. Google stand ebenfalls unter Beschuss, weil seine „Autocomplete“-Funktion keine relevanten Ergebnisse zum Attentatsversuch vorschlug. Beide Unternehmen wiesen die Vorwürfe zurück und erklärten, dass die Filter fälschlicherweise und ohne böse Absicht angewendet wurden.

Trotz dieser Erklärungen fanden Trumps Aussagen Unterstützung in Silicon Valley. Tech-Investor Balaji Srinivasan erklärte auf X, dass er Google nicht mehr nutze. Elon Musk, Eigentümer von X, unterstützte Trump mit einem Suchtest, der Google-Komplikationen zeigte.

Spannungen kurz vor den Präsidentschaftswahlen: Viele Tech-Vordenker und Kryptomagnaten haben ihre Unterstützung für Trump zum Ausdruck gebracht. Darunter prominente Namen wie Ben Horowitz und Marc Andreessen von a16z, ARK Invest-CEO Cathie Wood und die Winklevoss-Zwillinge, Gründer der Kryptobörse Gemini. Auch David Marcus, Mitbegründer des Facebook-Kryptoprojekts Diem, hat sich kürzlich vom Demokraten zum Trump-Unterstützer gewandelt.

Parallel dazu bekunden namhafte Tech-Größen wie Reid Hoffman, Reed Hastings und Sheryl Sandberg ihre Loyalität gegenüber Vizepräsidentin Kamala Harris, der Favoritin der demokratischen Präsidentschaftskandidatur. Mehr als 100 Risikokapitalgeber haben sich öffentlich zu ihr bekannt und unterstützen ihre Kampagne finanziell.