Nach dem enttäuschenden Abschneiden der Rot-Rot-Grünen Koalition bei der Landtagswahl in Thüringen, erkennt SPD-Spitzenkandidat Georg Maier den Regierungsauftrag klar bei der CDU. Diese habe im Rahmen der demokratischen Prinzipien als stärkste Partei nun die Verantwortung, die Regierung zu bilden, erklärte Maier in Erfurt.
In Bezug auf mögliche Koalitionen betonte Maier, dass die SPD trotz des schlechten Wahlergebnisses in der staatspolitischen Verantwortung stehe. Die Sozialdemokraten werden daher am kommenden Montag innerhalb ihrer Gremien umfassend über die zukünftigen Koalitionsfragen beraten.
Als Gründe für das schwache Abschneiden führte Maier an, dass der Wahlkampf stark von internationalen geopolitischen Themen dominiert wurde. Andere Parteien hätten gezielt darauf abgezielt, den Fokus auf Themen wie Krieg und Frieden zu lenken – Themen, die auf Landesebene kaum beeinflussbar seien. Diese Strategie habe leider Erfolg gezeigt, so Maier abschließend.