10. Juli, 2026

Politik

Netanjahu verurteilt Proteste in Washington scharf

Netanjahu verurteilt Proteste in Washington scharf

In einer scharf formulierten Rede vor den beiden Kammern des US-Kongresses in Washington hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die Demonstrationen gegen die israelische Kriegsführung im Gazastreifen scharf kritisiert. Netanjahu warf den Demonstranten vor, sich unwissentlich mit der islamistischen Hamas zu solidarisieren und nannte sie 'nützliche Idioten' des Iran. Er betonte, dass die Protestierenden, die während seiner Ansprache in unmittelbarer Nähe des Parlamentsgebäudes demonstrierten, auf der Seite der Hamas, 'Vergewaltigern und Mördern' stünden.

Mit spöttischen Worten wandte sich Netanjahu direkt an die Demonstranten und zog deren Schilder 'Schwule für Gaza' in den Dreck. Er verglich diese mit 'Hühnern für KFC', was nur eine weitere Provokation war, um die Unwissenheit und Scheinheiligkeit der Protestbewegung zu betonen.

Vor der Rede hatte sich eine große Anzahl von propalästinensischen Demonstranten rund um das Parlamentsgebäude versammelt. Redner und Rednerinnen dieser Kundgebung forderten die US-Regierung unter Präsident Joe Biden auf, die militärische Hilfe für Israel einzustellen, und beschuldigten Israel des Genozids im Gazastreifen. Auch Biden, seine Stellvertreterin Kamala Harris und die führenden Politiker des US-Parlaments wurden beschuldigt, an diesen Gräueltaten beteiligt zu sein. Die Demonstration zeichnete sich durch eine hohe Anzahl von Palästina-Flaggen aus.