UN-Generalsekretär António Guterres hat die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten als eine „gefährliche Eskalation“ bezeichnet, die die regionale Stabilität bedroht. Dies kommentierte Guterres angesichts der Israel zugeschriebenen Angriffe im Libanon und im Iran, bei denen ein hochrangiger Hamas-Führer getötet wurde. Guterres betonte in einer Mitteilung aus New York, dass diese Vorfälle das Ziel der Beruhigung des Gaza-Konflikts untergraben.
Der Generalsekretär appellierte eindringlich an alle beteiligten Parteien, energisch auf eine Deeskalation in der Region hinzuarbeiten. Laut Guterres müsse alles vermieden werden, was den Nahen Osten weiter destabilisieren könnte.
Die Spannungen in der Region haben sich nach der gezielten Tötung eines führenden Hamas-Mitglieds durch Israel weiter verschärft. Der Iran und die Hamas drohen nun mit Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel. Nach Aussagen der Hamas wurde ihr Auslandschef, Ismail Hanija, durch einen israelischen Angriff in Teheran getötet. Die israelische Regierung hat bisher keine Stellungnahme zu diesen Berichten abgegeben.
In einer Erklärung des militärischen Flügels der Hamas, veröffentlicht auf Telegram, wurde betont, dass das vergossene Blut nicht ungesühnt bleiben werde. Gleichzeitig kündigte Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Chamenei, eine „harte Bestrafung“ an.