Die jüngsten gezielten Tötungen hochrangiger Führer der Hezbollah und Hamas haben Befürchtungen in der Nahostregion verstärkt. Die anhaltende politische Spannung in der Region droht dadurch weiter zu eskalieren.
Unterdessen betonte Donald Trump bei einer Rede vor afroamerikanischen Journalisten zweifelnd die Identität von Kamala Harris als Schwarze Frau. „Sie war durch und durch Inderin, und dann machte sie plötzlich eine Wendung und wurde eine schwarze Person“, erklärte er. Harris, deren Mutter Inderin und deren Vater Schwarz ist, wies die Bemerkung vehement zurück. Das Weiße Haus verurteilte Trumps Äußerungen als "abstoßend."
Die Veranstaltung der National Association of Black Journalists war von Anfang bis Ende von Spannungen geprägt. Trump bezeichnete eine Frau im Panel als "unhöflich" und "nasty", stritt mit Reportern über die Bedeutung von Diversität, Gleichheit und Inklusion und erklärte der Gruppe, dass er "der beste Präsident für die schwarze Bevölkerung seit Abraham Lincoln" sei.
Dieser Auftritt, einer der ungewöhnlichsten im bisherigen Präsidentschaftswahlkampf, bot Trump die Gelegenheit, um Stimmen der Schwarzen Wähler zu werben. Wie erfolgreich er damit war, bleibt jedoch abzuwarten.
Weitere wichtige Entwicklungen:
- Die United Automobile Workers Union unterstützte die Kandidatur von Harris.
- Harris sieht sich weiterhin Angriffen der Republikaner in Bezug auf ihre Einwanderungspolitik ausgesetzt.
- Mehr als 100 Investoren aus dem Silicon Valley sicherten Harris ihre Unterstützung zu.
- Harris’ Aufstieg zum Spitzenkandidaten hat die Demokraten elektrisiert. Die Frage bleibt jedoch, wie lange dieser Schwung anhält.