09. Juli, 2026

Politik

Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr: Aktivisten legen Flughafen Köln/Bonn lahm

Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr: Aktivisten legen Flughafen Köln/Bonn lahm

Durch eine dreistündige Unterbrechung des Flugverkehrs am Flughafen Köln/Bonn ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen fünf Personen. Den Beschuldigten, zwei Frauen und drei Männern im Alter von 21 bis 55 Jahren, wird vorgeworfen, mit einem Bolzenschneider ein Loch in den Zaun geschnitten und dadurch gegen 4.30 Uhr das Flughafengelände betreten zu haben. Auf dem Rollfeld haben sie sich in kleinen Gruppen festgeklebt und damit den Start und die Landung von Flugzeugen blockiert. Die Staatsanwaltschaft Köln geht davon aus, dass es sich bei den Aktivisten um Mitglieder der Gruppe 'Letzte Generation' handelt. Die Polizei konnte die Aktivisten mittels eines speziellen Lösemittels vom Asphalt lösen. Zusätzlich wurden Mobiltelefone beschlagnahmt und ein Transporter durchsucht. Die fünf Beschuldigten stammen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und sind teilweise wegen ähnlicher Delikte bereits polizeibekannt. Gegen sie wird nun wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt. Darüber hinaus prüft die Staatsanwaltschaft aktuell noch einen Anfangsverdacht wegen Beihilfe gegen zwei weitere Personen, die die Aktion gefilmt und in sozialen Netzwerken verbreitet haben sollen.