Infolge der Erderwärmung und den damit einhergehenden, immer häufigeren Extremwetterereignissen geraten Menschenleben zunehmend in Gefahr. Trotz einiger Fortschritte in den vergangenen Jahren haben Bund, Länder und Kommunen bislang noch nicht ausreichend Maßnahmen getroffen, um sich an die Auswirkungen der Klimakrise anzupassen. Unverändert werden Gebäude in unmittelbarer Nähe von Gewässern errichtet, und der Bund zeigt sich weiterhin widerstrebend hinsichtlich der Einführung einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung in besonders gefährdeten Gebieten.
Es obliegt der Verantwortung von Bund und Ländern, kontinuierlich verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, um Menschenleben zu schützen. Sparvorgaben im Katastrophenschutz erscheinen in diesem Kontext fehl am Platz.