Einer Reihe von Berichten zufolge haben Chuck Schumer, Mehrheitsführer im Senat, und Hakeem Jeffries, Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Präsident Joe Biden nahegelegt, seine Kandidatur für die bevorstehenden Novemberwahlen zu überdenken. Diese Botschaft soll die Zukunft der Demokratischen Partei sichern.
Nach Informationen von ABC News äußerte sich Schumer vergangenen Samstag während eines Treffens in Delaware dahingehend, dass es klüger wäre, wenn Biden aus dem Rennen ausstieg. Jeffries vertrat letzten Donnerstag bei einem persönlichen Treffen im Weißen Haus eine ähnliche Sichtweise.
Die Washington Post berichtete, dass beide Führer Biden davor warnten, die Chancen der Partei auf die Kontrolle einer der beiden Kongresskammern zu gefährden. Zu dieser Einschätzung kamen vier informierte Personen.
Der Sprecher des Weißen Hauses, Andrew Bates, sagte am Mittwochabend, dass der Präsident beiden Führern versichert habe, er sei der Kandidat der Partei und plane zu gewinnen. Er freue sich darauf, mit beiden zusammenzuarbeiten, um seine 100-Tage-Agenda zur Unterstützung arbeitender Familien umzusetzen.
Ein Sprecher Schumers betonte, dass, solange ABCs Quelle nicht Schumer oder Biden selbst sei, der Bericht als bloße Spekulation zu werten sei. Schumer habe Bidens Ansichten direkt an diesen weitergegeben.
Hakeem Jeffries’ Sprecher fügte hinzu, dass sein Gespräch mit Biden privat bleiben werde.
Der kalifornische Abgeordnete Adam Schiff forderte als jüngstes prominentes Parteimitglied öffentlich, dass Biden zurücktreten solle, besorgt darüber, dass er Donald Trump im November nicht besiegen könne.
Viele Senatsdemokraten haben ihre Besorgnis über Biden nach seinem misslungenen Debattenauftritt geäußert, was letzte Woche zu einem emotionalen Treffen mit den wichtigsten Wahlkampfberatern führte.