Das politische Terrain in Thüringen bleibt in Bewegung: Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat jedwede Koalition oder Duldung einer Regierung unter Einbeziehung der AfD kategorisch ausgeschlossen. Die Partei teilte nach einem Treffen des Landesvorstandes und der Fraktion am Abend mit, dass keine Options- oder Sondierungsgespräche mit der AfD geführt werden sollen. Auch eine parlamentarische Zusammenarbeit, sei sie noch so minimal, wurde rigoros ausgeschlossen.
Klar und deutlich formuliert die Partei: „Wir besprechen keine inhaltlichen Anträge vor oder entwickeln diese gar gemeinsam.“ Dieser Schritt unterstreicht die klare Abgrenzung des Bündnisses gegenüber der AfD und deren politischen Positionen.
Positiven Zuspruch fand hingegen die Einladung der CDU zu ersten Gesprächen, welche der Landesvorstand einstimmig annahm. Bevor jedoch konkrete Sondierungen erfolgen, plant das BSW, auch mit SPD und Linken in Dialog zu treten. Dies unterstreicht den Willen des Bündnisses, einen breiten politischen Diskurs zu suchen, der auf einer breiteren Basis fußt, ohne jedoch die AfD in Erwägung zu ziehen.