Das Bundesverfassungsgericht hat die Wahlrechtsreform der Ampel-Koalition bei der Novellierung des Wahlgesetzes in einem bedeutenden Urteil gestoppt. Die Richter kritisierten den Versuch der Regierung, durch eine Abschaffung der Grundmandatsklausel die CSU und Linkspartei zu benachteiligen. Dieses Vorgehen wurde als Versuch gewertet, unliebsame Parteien aus dem Bundestag zu verdrängen. Die Karlsruher Entscheidung mahnt zur Vorsicht bei Änderungen der demokratischen Spielregeln aus taktischen Gründen. Das Urteil stärkt somit die politische Kultur und verhindert Manipulationen zum eigenen Vorteil. Die Ampel-Koalition wird diese juristische Niederlage verkraften müssen und steht erneut vor der Herausforderung, den Bürgern ihre Entscheidungen näherzubringen. Dies ist nicht die erste Rückschlag, die die Regierung zu verzeichnen hat. Bereits zuvor musste sie eine Niederlage hinsichtlich ihres Haushaltsvorhabens hinnehmen. Damit gerät die Ampel zunehmend in den Fokus der öffentlichen und politischen Kritik.
Politik
Bundesverfassungsgericht weist Ampel-Koalition in die Schranken