08. Juli, 2026

Politik

Jamie Dimon fordert eindringlich zur Einheit der USA auf: Nächster Präsident soll Gemeinsinn stärken

Jamie Dimon fordert eindringlich zur Einheit der USA auf: Nächster Präsident soll Gemeinsinn stärken

Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, betonte in einem Meinungsartikel in der Washington Post die Notwendigkeit, dass der nächste US-Präsident Amerika vereinen und entgegengesetzte Ansichten als Chancen zur Findung gemeinsamer Lösungen betrachten sollte. Er fordert eine aktive Anstrengung, um die unverzichtbare Rolle der USA für die globale Sicherheit zu stärken.

Dimon legte dar, dass der nächste Präsident das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherstellen müsse, indem er nationale Probleme anerkennt und sie löst. In einer klaren Warnung schrieb er: „Wir sollten nicht schlafwandelnd in ein Desaster geraten – wir werden bestehen, aber es bedarf eines aktiven, umfassenden Einsatzes.“

Im Mai erklärte Dimon Investoren, dass er voraussichtlich innerhalb der nächsten fünf Jahre von seiner Rolle bei JPMorgan zurücktreten wird. Allerdings könnte dies auch früher geschehen, abhängig von der Entscheidung des Vorstands.

Dimon erwähnte, dass er keine öffentliche Rolle anstrebt, obwohl Donald Trump im Juni gegenüber Bloomberg äußerte, er würde Dimon bei einem Wahlsieg als Finanzminister in Betracht ziehen. Kamala Harris hatte im März ein Mittagessen mit Dimon.

In seinem Artikel hob Dimon die Wichtigkeit hervor, Mitglieder beider politischer Parteien und Führungspersönlichkeiten aus der Privatwirtschaft in die nächste Regierung einzubinden. „Ein Präsident sollte die talentiertesten Menschen, einschließlich solcher aus der Wirtschaft und der Opposition, in sein Kabinett berufen“, schrieb Dimon.

Dimon betonte zudem die kritische Rolle von Energie in der Außenpolitik und kritisierte die Verzögerung langfristiger Flüssigerdgasprojekte in Louisiana und Texas als "fehlgeleitet und selbstzerstörerisch". Diese Projekte seien notwendig, um die Energiesicherheit von US-Verbündeten zu gewährleisten.

In Bezug auf die Innenpolitik schlug Dimon eine Reform des Hypothekensystems vor, um den Eigenheimbesitz für einkommensschwache Amerikaner erschwinglicher zu machen.

Abschließend forderte Dimon den nächsten Präsidenten auf, alle Wähler zu gewinnen, indem er sie respektvoll behandelt und nicht diffamiert. Er schloss mit den Worten: „Amerika hat alle Vorteile, und wir können die Zukunft mit klugen Politiken, mutigen Führungspersönlichkeiten und einer kooperativen Haltung gewinnen.“