Der Bestand der Internationalen Luftfahrtmesse ILA ist für das nächste Jahrzehnt gewährleistet. Eine neu unterzeichnete Rahmenvereinbarung zwischen den Regierungen Berlins und Brandenburgs, der Messe Berlin, dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sichert dem Branchentreffpunkt einen festen Platz im Kalender bis 2030. Die beiden Bundesländer werden die Messe mit einer Finanzspritze von 5,5 Millionen Euro für die Veranstaltungen in den Jahren 2026, 2028 und 2030 unterstützen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte die Bedeutung der ILA als die weltweit dienstälteste Luftfahrtschau und als vitrines Fenster der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. Er verwies auf die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg als eines der drei Spitzenzentren für Luftfahrt-Technologien. Die ILA gelte nicht nur als Plattform für Innovationen, sondern trage auch maßgeblich zu Wachstum und Beschäftigung in der Region bei.
Kai Wegner, Berlins Regierender Bürgermeister, hob die Schlüsselfunktion der Luft- und Raumfahrtindustrie für den lokalen Arbeitsmarkt hervor und sprach von der Branche als einem zentralen Motor für die Schaffung und Sicherung qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze.
Die ILA, die üblicherweise im Zwei-Jahres-Rhythmus veranstaltet wird, zieht regelmäßig zehntausende von Besuchern an. Für die kommende Ausstellung vom 5. bis 9. Juni in Schönefeld wird eine größere Ausstellerzahl erwartet, eine Steigerung gegenüber dem coronabedingt reduzierten Ereignis im Jahr 2022. Zukunftsorientierte Schwerpunkte wie das klimaneutrale Fliegen und fortschreitende Digitalisierung stehen laut Wegner besonders im Fokus der Veranstaltung.