Die Aktien des Halbleiterunternehmens Wolfspeed erlebten am Dienstag einen beeindruckenden Kursanstieg von etwa 25 Prozent. Grund hierfür ist die Ankündigung der Biden-Harris-Regierung, bis zu 750 Millionen Dollar in die Expansion der Siliziumkarbid-Produktion des Unternehmens in den USA zu investieren. Diese Förderung erfolgt im Rahmen des CHIPS and Science Act, dessen Ziel es ist, die heimische Halbleiterproduktion wesentlich zu stärken.
Im Zuge eines vorläufigen Memorandums haben sich Wolfspeed und das US-Handelsministerium auf die Bedingungen der Unterstützung geeinigt, wobei der Fokus auf der Erweiterung der Produktionsstätten in North Carolina liegt. Wolfspeed wird im Rahmen der Vereinbarung 750 Millionen Dollar durch die Ausgabe vorrangiger Anleihen in drei Tranchen aufbringen müssen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass ein Investmentkonsortium, bestehend aus Apollo, The Baupost Group, Fidelity Management & Research Company und der Capital Group, weitere 750 Millionen Dollar bereitstellen könnte. Darüber hinaus rechnet das Unternehmen mit Steuererstattungen in Höhe von einer Milliarde Dollar aus dem Advanced Manufacturing Tax Credit des CHIPS Act. Diese finanziellen Mittel sollen Wolfspeed dabei unterstützen, die fortschrittlichste 200mm-Siliziumkarbid-Produktionsanlage der Welt zu errichten und die langfristigen finanziellen Ziele entscheidend voranzutreiben.