Die Stimmung der US-Verbraucher hat im Juli einen unerwarteten Dämpfer erhalten. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima sank um 2,2 Punkte auf 66,0 Punkte und erreicht damit den tiefsten Stand seit November 2023. Experten waren im Vorfeld von einem leichten Anstieg auf 68,5 Punkte ausgegangen, was nun deutlich verfehlt wurde. Parallel dazu steigen die US-Erzeugerpreise stärker als erwartet. Für Juni meldete das Arbeitsministerium einen Preisanstieg von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, übertreffend die prognostizierten 2,3 Prozent. Darüber hinaus wurden die Zahlen für den Mai nach oben revidiert, wobei sich ein Preisanstieg von 2,4 Prozent anstelle der zuvor gemeldeten 2,2 Prozent ergibt. Chinas Außenhandelsbilanz zeigt positive Akzente, da die Exporte im Juni um 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen sind. Das teilte der chinesische Zoll in Peking mit. Während die Exporte zulegen, schrumpften die Importe hingegen um 2,3 Prozent. Insgesamt erreichte das Außenhandelsvolumen im Juni beeindruckende 516,6 Milliarden US-Dollar. Der Handelsüberschuss kletterte wegen der stärkeren Exporte auf fast 100 Milliarden Dollar. Auch gibt es positive Nachrichten aus Deutschland: Bundesfinanzminister Christian Lindner prüft derzeit Experten-Vorschläge, die bestimmten Gruppen die Pflicht zur Abgabe einer menschlich erstellten Steuererklärung ersparen könnten. Ferner verlangsamt sich die Zunahme der Firmeninsolvenzen in Deutschland etwas. Nach anhaltenden zweistelligen Steigerungsraten in den letzten zwölf Monaten, verzeichnete das Statistische Bundesamt im Juni 2024 noch eine Zunahme der Regelinsolvenzen um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Mai lag die Steigungsrate bei beachtlichen 26 Prozent.
Wirtschaft
Wirtschaftsindikatoren im Fokus: Konsumklima, Erzeugerpreise und Außenhandel