In einem neu veröffentlichten Bericht prognostiziert die Weltbank eine Stabilisierung der Weltwirtschaft trotz anhaltender geopolitischer Spannungen und hoher Zinssätze. Erstmals seit drei Jahren zeichnen sich positive Trends ab, wenngleich auf bescheidenem Niveau. Die Organisation erwartet, dass die globale Wirtschaft in diesem Jahr um 2,6 Prozent wächst und somit ihre Prognose vom Januar leicht nach oben korrigiert. Für die Jahre 2025 und 2026 sieht die Weltbank ein leicht höheres Wachstum von 2,7 Prozent voraus. Die Analysten der Weltbank sprechen von einer „sanften Landung“ der Weltwirtschaft, was weniger Inflation bedeutet, ohne dass es zu einer Rezession oder hohen Arbeitslosigkeit kommt. Trotz dieser positiven Entwicklungen betont die Weltbank jedoch, dass vier Jahre nach Beginn der Pandemie und den daraus resultierenden globalen Erschütterungen ein verlässlicher Weg zum Wohlstand für viele Länder, insbesondere Entwicklungsländer, noch ausstehe. Die Warnung der Weltbank ist klar: Bis Ende dieses Jahres wird voraussichtlich jedes vierte Entwicklungsland ärmer sein als vor der Coronapandemie. Diese Herausforderung bleibt trotz moderatem wirtschaftlichem Aufschwung ein dringendes Anliegen.
Wirtschaft
Weltbank-Prognose: Weltwirtschaft mit leichter Stabilisierung, Herausforderungen bleiben