18. Juni, 2026

Wirtschaft

Walgreens Boots Alliance: Ein Blick auf die glänzenden Quartalszahlen

Walgreens Boots Alliance: Ein Blick auf die glänzenden Quartalszahlen

Die Aktien von Walgreens Boots Alliance kletterten am Dienstag im vorbörslichen Handel um über 5%, nachdem das Unternehmen beeindruckende Quartalsergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2024 vorgelegt hatte. Mit einem Gewinn je Aktie von 0,39 US-Dollar übertraf das Unternehmen sowohl die Analystenprognosen von 0,36 US-Dollar als auch die Erwartungen beim Umsatz, der bei 37,55 Milliarden US-Dollar lag. Der allgemeine Konsens hatte hier bei lediglich 35,75 Milliarden US-Dollar gelegen.

Insbesondere der internationale Verkauf summierte sich auf 5,97 Milliarden US-Dollar - ein Anstieg von 3,2 Prozent im Jahresvergleich, der die Projektionen von 5,84 Milliarden US-Dollar übertraf. Die US-amerikanischen Einzelhandelsapotheken verzeichneten einen Umsatz von 29,47 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 6,5 Prozent entspricht und deutlich die Erwartung von 27,48 Milliarden US-Dollar übertrifft. Währenddessen stiegen die Umsätze im US-amerikanischen Gesundheitsbereich um 7,2 Prozent auf 2,11 Milliarden US-Dollar an, blieben jedoch leicht unter dem geschätzten Wert von 2,15 Milliarden US-Dollar.

Das bereinigte Bruttomargenprofil zeigte sich bei 16,9%, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 18,6% und den geschätzten 17,6% darstellt. Mit Blick auf die Zukunft prognostiziert Walgreens Boots Alliance für das Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn je Aktie im Bereich von 1,40 bis 1,80 US-Dollar im Vergleich zur Konsensprognose von 1,75 US-Dollar. Der Umsatz wird zwischen 147 Milliarden und 151 Milliarden US-Dollar erwartet, während Analysten von 145,6 Milliarden US-Dollar ausgegangen waren.

Auch hinsichtlich des bereinigten operativen Einkommens rechnet das Unternehmen mit Werten zwischen 1,6 Milliarden und 2,0 Milliarden US-Dollar, was im Einklang mit den Schätzungen von 1,89 Milliarden US-Dollar steht. Doch der Fokus des Unternehmens liegt nicht nur auf den Wachstumszahlen: Der neu ernannte CEO Tim Wentworth verfolgt einen Turnaround-Plan und gab bekannt, dass in den nächsten drei Jahren 1.200 Filialen geschlossen werden sollen. Die Kette, die unter schwachem Konsumverhalten und geringeren Medikamentenerstattungen leidet, soll auf diese Weise wieder auf Kurs gebracht werden. Wentworth äußerte sich zuversichtlich: "Diese Umstellung wird Zeit benötigen, aber wir sind überzeugt, dass sie langfristig bedeutende finanzielle und kundenorientierte Vorteile bringen wird."