Kurz vor der US-Präsidentschaftswahl zeigt sich der republikanische Kandidat Donald Trump kämpferisch und bedauernd zugleich. In Pennsylvania äußerte er öffentlich Bedauern über seinen Auszug aus dem Weißen Haus vor vier Jahren und richtet seine Kritik gegen Medienvertreter, die er als 'Fake News' bezeichnete. Auch schürte er erneut unbelegte Behauptungen über Wahlbetrug, was seine systematische Stimmungsmache weiter befeuerte. Es ist anzunehmen, dass die endgültigen Wahlergebnisse aufgrund der hohen Anzahl an Briefwahlen länger auf sich warten lassen werden.
Das Rennen um das höchste Amt in den USA verspricht in diesem Jahr ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Trump und seiner demokratischen Herausforderin Kamala Harris. Die beiden Kontrahenten liegen in aktuellen Umfragen nahezu gleichauf, was den Fokus auf die entscheidenden Swing States legt. Sowohl Harris als auch Trump führen einen intensiven Wahlkampf, um unentschlossene Wählerinnen und Wähler für sich zu gewinnen. Während Trump vor energischen Anhängern auftritt und seine Agenda verbreitet, setzt Harris auf prominente Unterstützung, um ihre Botschaft zu verstärken.
Am Wochenende lieferten sich beide Kandidaten einen Wahlkampfmarathon. Trump sprach in North Carolina und Georgia, während Harris in Michigan religiöse Wähler ansprach. Prominente Unterstützung erhält Harris unter anderem von den Künstlerinnen Lady Gaga und Katy Perry sowie der Talkmasterin Oprah Winfrey. Besonders bemerkenswert ist die Unterstützung durch Megastar Taylor Swift, die Harris' Kampagne zusätzlich Glanz verleiht.
Mit dem Wahltag in greifbarer Nähe steigt die Spannung im politischen Kräftemessen. Trump und Harris setzen alles daran, in den Schlüsselstaaten zu punkten, während die Welt den Ausgang einer der umstrittensten Wahlen in der amerikanischen Geschichte erwartet.