28. August, 2026

Wirtschaft

Volkswagen-Dienstwagen: Porsche künftig nicht mehr für Top-Manager verfügbar

Volkswagen-Dienstwagen: Porsche künftig nicht mehr für Top-Manager verfügbar

Volkswagen hat für seine Führungskräfte eine bemerkenswerte Änderung eingeführt: Ab sofort steht die Marke Porsche nicht mehr als Dienstwagen zur Verfügung. Diese Entscheidung, die seit Jahresbeginn in Kraft ist, dient primär der Kosteneinsparung, wie ein Sprecher des Konzerns bestätigte. Der Verzicht auf Porsche-Dienstwagen betrifft rund 200 Mitarbeiter, wie die Deutsche Presse-Agentur in Erfahrung brachte. Bereits zuvor hatte die 'Bild'-Zeitung über diesen Schritt berichtet.

Hintergrund dieser Maßnahme ist ein umfassendes Effizienz- und Sparprogramm, das Volkswagen jüngst auflegte. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr vier Milliarden Euro einzusparen, für 2025 sind sieben Milliarden Euro und ab 2026 jährliche Einsparungen in Höhe von zehn Milliarden Euro angestrebt. Wie viel konkret durch das Porsche-Verbot gespart wird, blieb allerdings unklar.

Interessant bleibt, dass lediglich Porsche-Manager und Konzernvorstände weiterhin das Privileg eines Porsche-Dienstwagens genießen dürfen. Der 'Bild'-Zeitung zufolge hat dies bereits zu rechtlichen Auseinandersetzungen geführt: Einige Mitarbeiter haben Klage beim Arbeitsgericht in Braunschweig gegen die neue Regelung eingereicht.