Die Kurse von US-Anleihen haben am Mittwoch kräftig zugelegt, nachdem neue Daten zur Entwicklung der amerikanischen Verbraucherpreise veröffentlicht wurden. Diese geldpolitischen Informationen der Federal Reserve (Fed) und die unveränderten Leitzinsen blieben im weiteren Verlauf ohne nennenswerte Auswirkungen.
Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen, der sogenannte T-Note-Future, verzeichnete einen Anstieg von 0,61 Prozent und schloss bei 110,20 Punkten. Im Gegenzug sank die Rendite für zehnjährige Staatspapiere zuletzt auf 4,30 Prozent.
In den USA hat sich die Inflation im Mai überraschend abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen um 3,3 Prozent im Jahresvergleich, während der Markt eine Jahresrate von 3,4 Prozent prognostiziert hatte. Die Kernrate, die ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel berechnet wird, reduzierte sich von 3,6 auf 3,4 Prozent.
Diese Daten sind von entscheidender Bedeutung für die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank. Aufgrund der hartnäckigen Teuerung hat die Federal Reserve bislang auf Leitzinssenkungen verzichtet und erneut die Zinsen auf ihrem hohen Niveau belassen. Dies ist nunmehr das siebte Mal in Folge. Gleichzeitig signalisierte die Fed für dieses Jahr lediglich eine mögliche Zinssenkung.
Federal Reserve (Fed)