26. August, 2026

Wirtschaft

Takkt visiert Comeback an nach durchwachsenem Jahresstart

Takkt visiert Comeback an nach durchwachsenem Jahresstart

Trotz eines verhaltenen Auftakts im ersten Quartal bleibt Takkt, der Experte für Büroausstattung, optimistisch, was die Geschäftsentwicklung angeht. Geschäftsführerin Maria Zesch signalisiert in einer aktuellen Unternehmensmeldung zuversichtliche Erwartungen einer schrittweisen Nachfrageerholung im Laufe der vier Quartale. Auch die Rentabilität soll sich laut ihrer Aussage im Jahresverlauf positiv entwickeln.

Die Stuttgarter mussten jedoch zu Beginn des Jahres eine gewisse Zurückhaltung und Unsicherheit unter den Geschäftskunden verkraften, wie Zesch in dem Bericht verdeutlicht. Die Folge: Viele Betriebe fuhren ihre Ausgaben herunter, was von einer Verminderung der Investitionen bis hin zu Personalabbau reichte.

Dieser Austeritätskurs der Kunden zeigte sich auch in den Zahlen: Der Umsatz schrumpfte im Zeitraum von Januar bis März um über 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und landete bei 269 Millionen Euro. Von diesem Umsatz konnte das Unternehmen, welches zum SDax gezählt wird, vor Abzug von Zinsen, Steuern und Abschreibungen 16,8 Millionen Euro einbehalten – ein Rückgang von 44,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Demzufolge fiel die Marge von ehemals 9,4 Prozent auf nunmehr 6,2 Prozent. Trotz dieser Einschnitte bleibt das Management optimistisch und erwartet eine Margenentwicklung von 8 bis 9,5 Prozent für das gesamte Geschäftsjahr. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Prognose sind die Einsparungen bei den Personalkosten, die nach einer 'konsequenten Anpassung der Mitarbeiterzahlen an die gesunkene Nachfrage' realisiert werden könnten.

In reinen Profitzahlen bedeutete dies für Takkt im ersten Quartal einen Verdienst von etwa 5 Millionen Euro, was einem deutlichen Absturz von fast zwei Dritteln im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.