19. August, 2026

Wirtschaft

Stabilisierung am US-Anleihenmarkt trotz solider Konjunkturdaten

Stabilisierung am US-Anleihenmarkt trotz solider Konjunkturdaten

Im Verlauf des gestrigen Handelstages verbuchten die US-Staatsanleihen einen leichten Rückgang ihrer Einbußen. So sank der Terminkontrakt auf zehnjährige Anleihen, der T-Note-Future, um 0,19 Prozent und erreichte einen Stand von 108,31 Punkten. Parallel dazu bewegte sich die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen auf einem Niveau von 4,57 Prozent.

Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren zeichnen ein Bild einer soliden Konjunktur und deuten damit auf fortgesetzt hohe Leitzinsen durch die US-Zentralbank hin. Besonders robust präsentiert sich der Arbeitsmarkt, wie die neuesten wöchentlichen Arbeitsmarktdaten signalisieren. Die Lohnstückkosten stiegen im ersten Quartal stärker an als zunächst angenommen, was auf einen fortgesetzten Druck bei den Löhnen hindeutet. Des Weiteren weisen die Bestellungen für die Industrie im März ein anhaltendes Wachstum auf – ohne das Segment der Transportgüter sogar noch stärker als zuvor prognostiziert.

Vonseiten der Federal Reserve (Fed) gab es am Vortag keine Veränderung der Leitzinsen. Zudem vermied es Fed-Präsident Jerome Powell, Andeutungen hinsichtlich einer möglichen Lockerung der Geldpolitik in der nahen Zukunft zu machen. Er betonte, die Währungshüter seien noch nicht überzeugt davon, dass die Inflation sich nachhaltig dem Inflationsziel annähere. Eine weitere Zinserhöhung schätzt Powell derweil als "unwahrscheinlich" ein.