28. August, 2026

Wirtschaft

Rewe treibt Ausbau von Selbstbedienungskassen voran

Rewe treibt Ausbau von Selbstbedienungskassen voran

Rewe plant, das Kundenerlebnis durch den verstärkten Einsatz von Selbstbedienungskassen zu optimieren. Bis Ende des Jahres soll die Anzahl der Supermärkte, die mit den sogenannten Self-Checkout-Systemen ausgestattet sind, von derzeit knapp über 1.000 auf 1.800 erhöht werden. Damit wäre in fast der Hälfte der Rewe-Filialen eine derartige technologische Modernisierung verfügbar. Laut Rewe-Chef Lionel Souque, der dies der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, wird in den kommenden Jahren der Ausbau weiter voranschreiten. Self-Checkout-Systeme, bei denen Kunden ihre Waren eigenständig scannen können, gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Ein Viertel der Rewe-Kunden nutzt bereits diese Möglichkeit, was die Effizienz im Einkaufsprozess erhöht. Souque hebt dabei den wesentlichen Vorteil hervor: Durch den Wegfall der Warteschlangen an den Kassen sparen Kunden wertvolle Zeit. Trotz dieser Modernisierungsmaßnahmen wird Rewe auch weiterhin herkömmliche Kassen mit Kassiererinnen und Kassierern anbieten. Allerdings ist eine Reduktion ihrer Anzahl geplant. „Es geht uns dabei nicht darum, Arbeitsplätze abzubauen“, betont Souque, „sondern darum, unseren Mitarbeitenden mehr Zeit für das Wesentliche zu geben: Kontakt zu Kunden und Regalpflege.“ Durch den Einsatz der modernen Kassen soll also nicht nur der Komfort für die Kunden, sondern auch die Qualität der Kundenbetreuung verbessert werden.