18. Februar, 2026

Wirtschaft

Preisrekord für Olivenöl in Griechenland – Verbraucher tief in der Tasche

Preisrekord für Olivenöl in Griechenland – Verbraucher tief in der Tasche

Die Kosten für das edle Olivenöl erreichen in Griechenland historische Höhen. Verbraucher im Land des geschätzten Pflanzenöls müssen tiefer denn je in die Tasche greifen: Ein Liter des qualitativen Öls kann mittlerweile bis zu 15 Euro kosten. Eine Preissteigerung von sage und schreibe 67,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum wurde seitens der Statistikbehörde Elstat vermerkt – ein Rekord, der den Griechen, den Verbrauchsweltmeistern mit rund zwölf Litern Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr innerhalb der EU, besonders sauer aufstößt.

Doch was hat zu dieser rasanten Verteuerung geführt? Die Olivenölerzeuger blicken auf eine katastrophal schlechte Ernte zurück. Spanien, als der weltweit führende Produzent, verzeichnete einen Einbruch der Erträge um mehr als die Hälfte. Ähnliche Szenarien spielten sich in Italien und Griechenland ab. Die landwirtschaftlichen Betriebe machen den Klimawandel verantwortlich für ihr Ungemach: Mildere Winter, unerträgliche Hitze während der entscheidenden Blütezeit und mangelnde Niederschlagsmengen forderten ihren Tribut. Dies führte dazu, dass die Olivenbäume Schwierigkeiten hatten, Früchte anzusetzen und zu reifen.

Nicht nur das Wetter spielt den Olivenbauern einen Streich. Auch die Produktionskosten drücken schwer auf die Betriebe, getrieben durch steigende Energie- und Kraftstoffpreise. Die Hoffnung auf eine baldige Besserung müssen die Landwirte leider dämpfen: Auch der vergangene Winter zeigte sich in vielen Teilen Griechenlands von einer ungewöhnlich milden Seite, und der Frühling war von geringeren Regenmengen gezeichnet als erhofft.