In der fortschreitenden Debatte um die Implementierung und Regulierung künstlicher Intelligenz (KI) plädiert Bundesdigitalminister Volker Wissing für eine Orientierung an Ländern, die ähnliche ethische und demokratische Wertvorstellungen teilen. Er betont die Relevanz einer wertebasierten Herangehensweise, insbesondere aus europäischer Perspektive, und sieht in den Mitgliedern der G7 sowie in den 38 Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geeignete Partner für solch ein Unterfangen. Wissing weist darauf hin, dass es von kritischer Bedeutung sei, sich nicht einseitig auf die Dominanz großer KI-Unternehmen, insbesondere jene aus den Vereinigten Staaten, zu verlassen. Vielmehr solle eine Unabhängigkeit von Technologiegiganten wie denen im kalifornischen Silicon Valley angestrebt werden, um die Souveränität im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu wahren. Diese Technologie, die oft auf dem Prinzip maschinellen Lernens beruht, bei dem große Mengen von Daten analysiert werden, um Muster zu erkennen und Schlussfolgerungen zu ziehen, ist zunehmend in den Fokus der politischen Gestaltung gerückt. Die legislative Initiative der Europäischen Union mündete jüngst im Beschluss des weltweit ersten KI-Gesetzes durch das Europäische Parlament, womit ein neuer Rahmen für die Anwendung und Regulierung künstlicher Intelligenz festgelegt wurde.
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Partnerschaft auf Augenhöhe: Wissing setzt bei KI auf wertekonforme Allianzen