Der Geschäftsführer des DFB, Andreas Rettig, hat den jüngst beschlossenen Sponsorenvertrag mit dem amerikanischen Sportartikelhersteller Nike ausdrücklich verteidigt. In seinen Ausführungen betonte Rettig, dass der DFB insgesamt 13 potenzielle Sponsoren kontaktiert und schließlich mit drei von ihnen Verhandlungen aufgenommen habe. Das lukrative Angebot von Nike sei dabei nicht zu ignorieren gewesen: Der Vertrag über acht Jahre umfasst einen dreistelligen Millionenbetrag. „Es wäre unverständlich für unsere Mitglieder, eine solche finanzielle Unterstützung auszuschlagen. Darüber hinaus ist Nike ein respektables Unternehmen. Diese Mittel werden maßgeblich zur Weiterentwicklung des Fußballs in Deutschland beitragen", erklärte Rettig entschlossen beim EM-Talk der „Rheinischen Post“ in Düsseldorf. Er stellte zudem klar, dass es keine gehaltlichen Vorteile für die Geschäftsführung geben werde. Rettig, der selbst eine gewisse Affinität zu Adidas vorzuweisen hat, betonte die Notwendigkeit wirtschaftlicher Vernunft. „Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage mussten wir den Patriotismus beiseitelegen. Es geht nicht darum, einen nationalen Verrat zu begehen – so wie man auch kein Verräter ist, wenn man kein Auto von VW fährt", schloss Rettig seine Ausführungen ab.
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Neuer Trikotsponsor: DFB wechselt von Adidas zu Nike