17. Juni, 2026

Wirtschaft

Mexiko signalisiert Sicherheit für Investoren trotz verfassungsrechtlicher Bedenken

Mexiko signalisiert Sicherheit für Investoren trotz verfassungsrechtlicher Bedenken

Der jüngste bilaterale Gipfel, veranstaltet von der mexikanischen Regierung mit führenden Wirtschaftsvertretern, legte den Fokus auf die Sicherheit und Stabilität privater Investitionen im Land. Die Veranstaltung wurde von etwa 250 Führungskräften besucht und war erste ihrer Art in der Amtszeit von Präsidentin Claudia Sheinbaum, was ihr besondere Bedeutung verlieh. Zu den Unternehmen, die im kommenden Jahr bedeutende Investitionen in Mexiko planen, zählen Amazon, Mexico Pacific, Royal Caribbean und Woodside Energy. Das erklärte Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard, der zudem die Botschaft von Präsidentin Sheinbaum bekräftigte, dass Investitionen in Mexiko in sicheren Händen seien und der Handel in der Region weiter wachsen solle. Eine kürzlich verabschiedete Reform des richterlichen Systems, die Richterwahlen durch die Bevölkerung vorsieht, sorgt allerdings bei wichtigen Handelspartnern wie Kanada und den Vereinigten Staaten für Besorgnis. Diese Veränderungen könnten möglicherweise unter dem trilateralen USMCA-Handelsabkommen angefochten werden, welches 2026 zur Überprüfung ansteht. Nichtsdestotrotz bewegt sich das angekündigte Investitionsvolumen im Bereich von über 20 Milliarden Dollar und könnte auf 30 Milliarden Dollar ansteigen, sollten weitere geplante Investitionen umgesetzt werden.