Die aktuelle ökonomische Situation der USA zeigt teils positive Tendenzen, wie aus dem neuesten Konjunkturbericht der US-Notenbank, dem sogenannten Beige Book, hervorgeht. Ein Großteil der US-Regionen konnte ein leichtes bis bescheidenes Wirtschaftswachstum verzeichnen. Im Vergleich zum vorherigen Bericht verbesserte sich die Situation in zehn der zwölf überwachten Distrikte der Federal Reserve. In zwei Distrikten blieb sie jedoch unverändert.
Trotz dieser Anzeichen eines Wachstums sind die privaten Konsumausgaben auf nationaler Ebene nur marginal angestiegen. Der Bericht beleuchtet zudem einen Rückgang der Industrieaktivität. Dennoch konnten leichte Fortschritte im Dienstleistungssektor – abseits der Finanzwirtschaft – beobachtet werden. Auch das Beschäftigungsniveau verzeichnete eine leichte Steigerung.
Die Preisentwicklung war durch einen gemäßigten Anstieg gekennzeichnet, eine Tendenz, die auch im letzten Konjunkturbericht festgestellt worden war. Die neuesten Erkenntnisse des Beige Book basieren auf Daten, die bis zum 8. April gesammelt wurden, wobei die Federführung bei der Erhebung bei der regionalen Notenbank in Boston lag.
Insgesamt zeichnet der Bericht ein Bild vorsichtigen Optimismus für die US-Wirtschaft, wobei sich die Verbesserungen überwiegend in kleinen Schritten manifestieren.