19. Februar, 2026

Wirtschaft

Kurzarbeitergeldzahlungen an 240.000 Personen in Deutschland. US Federal Reserve verhängt erstmals seit 2008 ein Leitfaden für Großbanken

Kurzarbeitergeldzahlungen an 240.000 Personen in Deutschland. US Federal Reserve verhängt erstmals seit 2008 ein Leitfaden für Großbanken

Der Autozulieferer Bosch plant einen größeren Stellenabbau in der Antriebssparte, wie eine Unternehmenssprecherin am Montag mitteilte. An den Standorten Feuerbach und Schwieberdingen in Baden-Württemberg könnten bis zu 1500 Stellen in den Bereichen Entwicklung, Verwaltung und Vertrieb wegfallen. Die Entscheidung sei eine Reaktion auf die Transformation der Automobilindustrie, die mittelfristig große Auswirkungen auf die gesamte Branche haben werde. Der Übergang zur Elektromobilität führe zu einem sinkenden Beschäftigungsbedarf. Bosch stehe in engem Austausch mit den Arbeitnehmervertretern, um den Prozess sozialverträglich zu gestalten. Dabei sollen alternative Handlungsmöglichkeiten wie interne Vermittlung von Mitarbeitern in andere Bereiche, Qualifizierungsprogramme für Wachstumsbereiche, Vorruhestandsregelungen oder freiwillige Aufhebungsvereinbarungen in Betracht gezogen werden. Das Unternehmen betonte, dass betriebsbedingte Kündigungen gemäß der im Sommer geschlossenen Zukunftsvereinbarung ausgeschlossen seien, die bis Ende 2027 gilt.

Die Transformation der Automobilindustrie und die damit einhergehenden Veränderungen in Richtung Elektromobilität stellen große Herausforderungen für die Zulieferer dar. Bosch spürt diese Auswirkungen nun auch im eigenen Unternehmen und plant daher einen größeren Stellenabbau in der Antriebssparte. An den Standorten Feuerbach und Schwieberdingen könnten bis zu 1500 Stellen in Bereichen wie Entwicklung, Verwaltung und Vertrieb wegfallen. Das Unternehmen betont jedoch, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen seien und verspricht, den Prozess sozialverträglich zu gestalten. Dafür sollen alternative Handlungsmöglichkeiten wie interne Vermittlung von Mitarbeitern in andere Bereiche, Qualifizierungsprogramme für Wachstumsbereiche, Vorruhestandsregelungen oder freiwillige Aufhebungsvereinbarungen genutzt werden. Bosch steht dabei in engem Austausch mit den Arbeitnehmervertretern, um deren Meinungen und Handlungsalternativen einzubeziehen. Die Entscheidung für den Stellenabbau resultiert aus der Transformation der Automobilindustrie, die mittelfristig erhebliche Auswirkungen haben wird. Aufgrund des Übergangs zur Elektromobilität sinkt der Beschäftigungsbedarf im Unternehmen. Trotz der schwierigen Situation betont Bosch jedoch sein Bekenntnis zur Zukunftsvereinbarung, die betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2027 ausschließt.