Die EMX Royalty Corporation hat eine bedeutende Finanzierungsrunde abgeschlossen. Im Rahmen einer Darlehensvereinbarung konnte sich das auf Edel- und Basismetalle spezialisierte Unternehmen 35 Millionen US-Dollar sichern. Der Kredit wird von einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der renommierten Franco-Nevada Corporation bereitgestellt.
Mit den neuen Mitteln plant EMX, bestehende Verbindlichkeiten in Höhe von 34,66 Millionen US-Dollar gegenüber Sprott Private Resource Lending II zu tilgen. Der verbleibende Betrag soll die operative Geschäftstätigkeit weiter stärken. Der Erhalt der Darlehenssumme ist für Juli 2024 vorgesehen.
EMX und Franco-Nevada arbeiten bereits auf mehreren Ebenen zusammen. Unter anderem haben sie gemeinsam Lizenzeinkäufe getätigt und sind derzeit in einem Joint Venture aktiv, das neue Möglichkeiten für Royalty-Finanzierungen erschließt. Die Darlehensvereinbarung vertieft diese Partnerschaft weiter.
Das Darlehen ist in Form eines vorrangig besicherten Kredits strukturiert, der bis Juli 2029 zurückgezahlt werden muss. Die Zinsen richten sich nach dem dreimonatigen SOFR-Zinssatz und variieren je nach Verschuldungsgrad des Unternehmens. Zudem kann EMX bis zu 10 Millionen US-Dollar des Darlehens jährlich ohne Strafzahlung vorzeitig zurückzahlen.
Die Sicherheiten für das Darlehen umfassen eine generalisierte Sicherungsvereinbarung über die Vermögenswerte des Unternehmens sowie die Verpfändung von Aktien bestimmter Tochtergesellschaften. Franco-Nevada hat außerdem das Recht, zusätzliche Tochtergesellschaften von EMX als Garanten zu benennen.
Die Zusammenarbeit mit Franco-Nevada, einem schuldenfreien Marktführer im Bereich Goldroyalties und -streaming, bietet EMX nicht nur finanzielle Stabilität, sondern auch strategische Vorteile. Franco-Nevada bleibt somit ein starker Partner und Hauptaktionär, was die Finanzierungsbasis und das Wachstumspotenzial von EMX weiter untermauert.