27. August, 2026

Wirtschaft

Industrieproduktion in der Eurozone sinkt weniger als prognostiziert

Industrieproduktion in der Eurozone sinkt weniger als prognostiziert

Die Industrieproduktion in der Eurozone verzeichnete im Mai einen geringeren Rückgang als ursprünglich erwartet. Das Statistikamt Eurostat meldete einen Rückgang um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat, während Ökonomen eine Abnahme um 0,7 Prozent prognostiziert hatten.

Die Bundesregierung in Berlin steht weiterhin vor der Herausforderung, den Haushalt für 2025 trotz eines Milliardenlochs auf den Weg zu bringen. Sollten keine Lösungen zur Schließung dieser Lücke gefunden werden, könnten erneute Verhandlungen notwendig werden.

In der Debatte um das Ehegattensplitting erwartet Familienministerin Lisa Paus ein Ende dieses Steuermodells. Sie betonte die Notwendigkeit, die steuerliche Begünstigung klassischer Ehen zugunsten vielfältigerer Familienmodelle zu beenden. Das Finanzministerium widersprach dem jedoch und bestätigte, dass das Splittingverfahren beibehalten wird.

Der französische Rechnungshof äußerte sich besorgt über die wachsende Staatsverschuldung. Er forderte eine verantwortungsvolle Finanzplanung und hob hervor, dass Frankreich im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, die ihre Defizite stabilisieren oder senken konnten, in einer schwierigen finanziellen Lage sei.

In China wächst die zweitgrößte Volkswirtschaft langsamer als erwartet. Das Statistikamt in Peking berichtete für das zweite Quartal ein Wachstum von 4,7 Prozent, welches unter den Vorquartalswerten von 5,3 und 5,2 Prozent liegt und nicht den Erwartungen der Analysten entspricht. Dies geschah im Vorfeld eines wichtigen Treffens der Kommunistischen Partei Chinas zur Festlegung des künftigen wirtschaftspolitischen Kurses.