Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller Puma ist verhalten in das Geschäftsjahr 2023 gestartet. Trotz der ungemütlichen Währungsturbulenzen, die die Bilanz des Unternehmens beeinträchtigten, konnte ein leichtes währungsbereinigtes Umsatzplus von 0,5 Prozent verbucht werden. Im Vergleich zum Vorjahr musste jedoch ein Rückgang des operativen Ergebnisses um 9,4 Prozent auf 159 Millionen Euro hingenommen werden, während der Nettogewinn sogar um mehr als ein Viertel auf 87,3 Millionen Euro einbrach. Mit einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro bewegte sich Puma knapp unter dem Vorjahresniveau.
Arne Freundt, der Kapitän an der Unternehmensspitze, äußerte sich gleichwohl unerschüttert und erklärte, dass die Ergebnisse des ersten Quartals den Erwartungen entsprächen und das Marktumfeld nach wie vor von Volatilität geprägt sei. Zwar sähen sich Großhändler mit üppigen Lagerbeständen konfrontiert, doch die Verkaufszahlen würden sich positiv entwickeln. Freundt unterstrich das Vertrauen in die Jahresziele des Unternehmens und wiederholte die Prognose, für das laufende Jahr einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein operatives Ergebnis zwischen 620 und 700 Millionen Euro zu erreichen, und somit auf Kurs zu bleiben, um dem Rivalen Adidas weiterhin Paroli zu bieten.
In einem Sportumfeld, das von schnellen Sprints und ausdauerndem Marathon gleichermaßen geprägt ist, schlägt Puma einen Gang zurück, um für den Rest des Jahres wieder Fahrt aufzunehmen. Die Resultate dürften Investoren wie Analysten gleichermaßen zur Kenntnis nehmen, denn sie sind ein Barometer für die Resilienz des Unternehmens in einer Phase, in der externe Faktoren das Spiel beherrschen.