In einer beeindruckenden Darbietung ihrer geschäftlichen Agilität hat die Reiseplattform Flix, die für ihre Marken Flixbus und Flixtrain bekannt ist, im vergangenen Jahr eine beachtliche Umsatzsteigerung erzielt. Zum ersten Mal durchbrach das Unternehmen die Zwei-Milliarden-Euro-Grenze beim Umsatz, getragen von einer Ausdehnung seiner Dienste auf neue Länder. Diese Erfolgsmeldung geht einher mit der Bekanntgabe, dass rund 81 Millionen Reisende ihre Dienste für die Fortbewegung gewählt haben, was einem Zuwachs von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die wirtschaftliche Stärke von Flix spiegelt sich auch in den operativen Zahlen wider. So meldet das Unternehmen für das vergangene Geschäftsjahr ein bereinigtes EBITDA (Gewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) von 104 Millionen Euro. Damit verzeichnen sie einen signifikanten Anstieg von 97 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Das direkte Nettoergebnis ist allerdings nicht spezifiziert worden.
Flix-CEO und Mitgründer André Schwämmlein äußerte sich optimistisch und betont, dass diese eindrucksvollen Zahlen ein Beleg für die Effektivität der seit über einem Jahrzehnt verfolgten Unternehmensstrategie sind. Außerdem demonstriert die beeindruckende Entwicklung von Flix die Anpassungsfähigkeit und die wachsende Präsenz der Marke global. Das Unternehmen festigte seine Stellung in Europa, breitete sich in der Türkei aus und erstreckte sein Geschäft bis in die Weiten Nord- und Südamerikas. Nicht zuletzt stärkte die Übernahme des amerikanischen Fernbusanbieters Greyhound und der kürzliche Markteintritt in Indien die Position von Flix auf internationalem Parkett.
In Deutschland ist Flix nicht nur als Busdienstleister, sondern auch als Wettbewerber der Deutschen Bahn auf der Schiene tätig. Die Organisation der Reisedienstleistungen erfolgt über die eigene Plattform, während die tatsächliche Durchführung durch Partnerunternehmen im Bus- und Zugsegment umgesetzt wird. Seit Anfang 2022 firmiert das Unternehmen offiziell als europäische Aktiengesellschaft (SE).