Die Eurozone hat im April einen weiteren Anstieg ihres Leistungsbilanzüberschusses verzeichnet, wie die Europäische Zentralbank (EZB) kürzlich in Frankfurt bekanntgab. So erhöhte sich der Überschuss von etwa 36 Milliarden Euro im März auf nunmehr rund 39 Milliarden Euro.
Diese positive Entwicklung ist vor allem auf wachsende Überschüsse in der Handels- und Dienstleistungsbilanz zurückzuführen. Dagegen musste die primäre Einkommensbilanz einen Rückgang ihres Überschusses hinnehmen, während sich das Defizit in der sekundären Leistungsbilanz geringfügig vergrößerte.
Die Leistungsbilanz erfasst den Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie die Einkommensübertragungen und spiegelt somit den volkswirtschaftlichen Austausch der Eurozone mit Ländern außerhalb seines Währungsgebiets wider.