Der Euro stabilisierte sich am Donnerstag nach den Kursverlusten vom Vortag und notierte am Nachmittag bei 1,1144 US-Dollar, leicht höher als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzkurs auf 1,1155 Dollar fest, nach 1,1194 Dollar am Mittwoch. Der Dollar wurde demnach zu 0,8964 Euro gehandelt, im Vergleich zu 0,8933 Euro am Vortag.
Während am Mittwoch noch positive US-Immobiliendaten den Euro unter Druck setzen, zeigten die neuen US-Wirtschaftsdaten am Donnerstagnachmittag kaum Wirkung. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe blieben stabil, und die Aufträge für langlebige Güter stagnierten nach einem starken Vormonat im August.
Auch der Schweizer Franken zeigte vergleichsweise wenig Kursänderung am Nachmittag. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat zwar den Leitzins erneut gesenkt und signalisiert weitere mögliche Zinssenkungen zur Sicherstellung der Preisstabilität. Gleichzeitig betonte die SNB ihre Bereitschaft, bei Bedarf im Devisenmarkt zu intervenieren.
Die EZB setzte außerdem die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83428 britische Pfund, 160,78 japanische Yen und 0,9452 Schweizer Franken fest. Der Goldpreis in London notierte am Nachmittag mit 2,667 Dollar je Feinunze, etwa 10 Dollar mehr als am Vortag.