Der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnik-Konzern Drägerwerk hat im zweiten Quartal signifikant von Einmaleffekten profitiert und seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern mehr als verdoppelt. Mit rund 41 Millionen Euro weist das Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine bemerkenswerte Steigerung aus. Zu den positiven Einmaleffekten zählten der Verkauf eines Geschäftsbereichs, der nicht zum Kerngeschäft gehörte, sowie die Veräußerung eines Grundstücks.
Auch beim Umsatz konnte Drägerwerk punkten: Der Erlös stieg um 1,7 Prozent auf rund 785 Millionen Euro. Insbesondere die gut laufende Sicherheitstechnik kompensierte Schwächen in der Medizintechnik. Angesichts dieser Entwicklungen hält das Management an der Jahresprognose fest.
Am Aktienmarkt zeigte sich zunächst eine positive Reaktion: Die Dräger-Aktie legte nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate um 2,2 Prozent gegenüber dem Xetra-Schluss zu. Allerdings drehte das Papier zuletzt ins Minus und schloss 0,9 Prozent tiefer. Die vollständigen Quartalszahlen wird das Unternehmen am 25. Juli veröffentlichen.