Inmitten einer herausfordernden Spielphase sieht sich Borussia Dortmund, unter der Leitung von Edin Terzic, vor eine wahre Zerreißprobe gestellt. Mit einem dicht gedrängten Spielplan, der ein Aufeinandertreffen in der Champions League mit Atlético Madrid, sowie Bundesligapartien gegen Bayer Leverkusen und RB Leipzig umfasst, hätte der BVB-Coach eine breitere Rotation bevorzugt, um seine Spieler zu schonen. Die Auseinandersetzung gegen Borussia Mönchengladbach, die mit einem knappen 2:1-Erfolg für Dortmund endete, verlangte den Spielern allerdings alles ab und verschärfte die Personalnot.
Trotz der angespannten Situation bleibt Terzic optimistisch, beeindruckt von der Leistung seiner Mannschaft, die sich nur wenige Tage nach dem letzten Spiel durch die Partie kämpfte und bis zum Schlusspfiff mit Eifer verteidigte. Die Mannschaft präsentierte sich solidarisch und kämpferisch – ein Signal, so Terzic, das besonders in dieser kritischen Phase von Bedeutung sei.
Die Personalprobleme bei den Dortmundern sind allerdings immens. Krankheitsbedingt musste Jadon Sancho aussetzen, und sowohl Sébastien Haller als auch Jamie Bynoe-Gittens sahen sich durch Verletzungen dazu gezwungen, das Feld vorzeitig zu verlassen. Überdies ist der BVB im nächsten Spiel ohne Karim Adeyemi, der eine Gelb-Rote Karte erhielt. Es besteht jedoch Hoffnung, dass Adeyemi, eventuell gemeinsam mit Bynoe-Gittens, gegen Madrid wieder Einsatzfähigkeit erlangen könnte.
Sebastian Kehl, Sportdirektor des Vereins, äußerte sich nach dem Spiel ermutigt über die taktischen Leistungen der Mannschaft. Niklas Süle, bekannte Größe im deutschen Fußball, lobte die Reife und Entwicklung der Mannschaft, die selbst in Unterzahl eine Führung verteidigen konnte – ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu den letzten drei Jahren.
Als Schlüsselfigur des Erfolges trat besonders Marcel Sabitzer hervor. Der Mittelfeldspieler aus Österreich zeigte eine beeindruckende Darbietung und war mit zwei entscheidenden Treffern maßgeblich für den Sieg gegen Mönchengladbach verantwortlich. Somit bleibt der BVB weiterhin im Rennen um einen Platz, der die Qualifikation für die Champions League in der nächsten Saison ermöglichen könnte.