31. August, 2026

Wirtschaft

Continental kämpft mit dem Abschwung: Nettoverlust im ersten Quartal

Continental kämpft mit dem Abschwung: Nettoverlust im ersten Quartal

Der deutsche Zulieferergigant Continental sieht sich gezwungen, einen Nettoverlust von 53 Millionen Euro zu verkraften, nachdem die Leistung der Autozuliefersparte hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Im Vorjahresquartal konnte das Mitglied des Dax noch stattliche Gewinne verzeichnen. Ungeachtet der rückläufigen Umsätze um 5 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro, hält das Unternehmen aus Hannover an seinen vorläufigen Aprilzahlen für den Umsatz und das operative Ergebnis fest. Hierzu zählt auch ein eingebrochenes operatives Ergebnis von 196 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen, was einen Rückgang um nahezu zwei Drittel markiert.

Besonders problematisch erwies sich erneut das Zulieferergeschäft für die Automobilindustrie, das tiefrote Zahlen schrieb. Ausschlaggebend für die negative Entwicklung waren hier vor allem gesunkene Produktionszahlen, insbesondere auf dem europäischen Markt, sowie bislang ausstehende Abschlüsse in Preisverhandlungen mit diversen Automobilherstellern.

Trotz der widrigen Geschäftszahlen bekräftigte Konzernchef Nikolai Setzer das Festhalten an den Jahreszielen. Die Unternehmensführung betont damit ihre Zuversicht in die langfristige strategische Ausrichtung und eine Erholung der wirtschaftlichen Lage.