Der Chemiekonzern BASF richtet seine Strategie neu aus und plant, die Dividendenzahlungen zu senken, während gleichzeitig umfangreiche Aktienrückkäufe im Umfang von rund vier Milliarden Euro (4,5 Milliarden Dollar) vorgesehen sind.
Insgesamt sollen bis 2027 Ausschüttungen an die Aktionäre in Höhe von zwölf Milliarden Euro erfolgen, wie Europas größter Chemiekonzern am Donnerstag bekannt gab. Die Dividende wird dabei mindestens 2,25 Euro pro Aktie betragen, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht, als die Dividende noch 3,40 Euro betrug.
Mit dieser Neuausrichtung verfolgt BASF das Ziel, die finanzielle Flexibilität zu erhöhen und gleichzeitig die Attraktivität für Investoren durch Rückkäufe eigener Aktien zu steigern. Das Unternehmen setzt somit auf eine ausgewogene Kapitalverteilung und langfristige Wertsteigerung.