Die Industrie im US-Bundesstaat New York hat im Juni eine spürbare Aufhellung verzeichnet. Der Empire-State-Index, veröffentlicht von der regionalen Notenbank New York, kletterte im Vergleich zum Vormonat um 9,6 Punkte und erreichte damit minus 6,0 Punkte. Dieses Ergebnis übertraf die Erwartungen der Analysten, die lediglich einen Anstieg auf minus 10,0 Punkte prognostiziert hatten.
Ein positiver Aspekt war der Zuwachs bei den Warenauslieferungen, während sich zugleich die Lieferzeiten geringfügig verbesserten. Dagegen zeigte sich der Arbeitsmarkt weiterhin schwach. Trotz dieser lichtblickartigen Entwicklungen bleibt die allgemeine Geschäftslage düster.
Jedoch bietet der Ausblick Anlass zur Hoffnung: Die Prognosen für die nächsten sechs Monate stiegen auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Nichtsdestotrotz signalisiert der weiterhin unter der Nulllinie liegende Stimmungsindikator einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität.