02. Mai, 2026

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Solide Wachstumsraten trotz stagnierender Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich

Solide Wachstumsraten trotz stagnierender Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich

Die jüngsten Daten zur Lohnentwicklung in Großbritannien haben mit einer überraschenden Steigerung positiv überrascht, während die Arbeitslosenquote für die drei Monate bis Oktober mit 4,3% konstant blieb. Verglichen mit den Vorhersagen konnte das durchschnittliche Einkommen, inklusive Boni, um 5,2% im Jahresvergleich zulegen, während die Prognosen bei lediglich 4,6% lagen. Trotz eines Quartalsrückgangs der zahlungspflichtigen Beschäftigten um 22.000 (entspricht 0,1%), stieg ihre Zahl auf Jahresbasis um 160.000. Die vorläufige Schätzung für zahlungspflichtige Beschäftigte im November zeigt einen monatlichen Rückgang um 35.000 (0,1%), jedoch einen Anstieg um 76.000 (0,3%) im Vergleich zum Vorjahr, was insgesamt einer Zahl von 30,4 Millionen Beschäftigten entspricht. Im internationalen Kontext setzte der Dow Jones Industrial Average seinen negativen Lauf mit einer Acht-Sessions-Verlustserie fort, nachdem er um weitere 0,3% gesunken war. Im Gegensatz dazu zeigte sich starker Appetit auf Technologiewerte, welcher dem S&P 500 um 0,4% und dem Nasdaq Composite um beachtliche 1,2% Auftrieb verlieh. Die neue Rekordmarke des Nasdaq basierte auf der Erwartung einer Zinsreduktion durch die Federal Reserve bei ihrem anstehenden Treffen. Der FTSE 100 Index fiel in eine ähnliche Performancelinie wie der Dow Jones und büßte 0,5% ein. Für den Beginn der heutigen Handelssession wird ein weiterer Rückgang um 33 Punkte auf 8229 prognostiziert. Vor Veröffentlichung der Arbeitslosen- und Lohndaten stand das britische Pfund bei 1,2667 US-Dollar.